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Donnerstag, 14. August 2008

Männer ohne Tore treiben dahin.

Sie fühlen die Notwendigkeit des Dahintreibens, die verordneten Befehle der Geheimdienste im Kopf. Diese Agenten wollen den geistigen Weg eingrenzen, verhindern. Es ist kein Spiel mehr, nein, es ist Arbeit. In dieser Arbeit sollen die Probleme gelöst werden. Geheimnisvolle Grabungen legen die Vergangenheit frei. Die Arbeiter suchen, wissen aber nicht weshalb. Über und unter Tage werden autonome Gebiete, Republiken gegründet. Als Notwendigkeit. Tore schiessen die Young Boys aber trotzdem keine. Schon gar nicht der Häberli.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Neulich bei der Benutzung der Fussballinfrastruktur.

Dank einem generellen Alkoholverbot im Stadiongelände der unsäglichen Finalissima haben die beiden Jungfans (siehe links) beschlossen, sich die Promille bereits ausserhalb des Joggeli zu beschaffen. Dies hat offensichtlich geklappt. Als Türsteher haben sie die sanitären Anlagen des Sektor G2 beschützt. Rechterhand die Szenerie um Mitternacht auf dem Quartierplatz beim Wankdorf, wo leider nicht das Wunder von Bern, sondern die Umweltverschmutzung von Bern zelebriert wurde. Aber YB-Wurscht, nächstes Jahr werden wir Weltmeister der Schweiz und trinken alkoholhaltiges Bier aus Mehrwegbechern.




Mittwoch, 7. Mai 2008

Champagner-Testtrinken in Basel.

Einmalige Möglichkeiten ergeben sich zwangsläufig nur einmal oder allenfalls selten. Aber auf jeden Fall nicht häufig. Nun können wir nächsten Samstag Weltmeister der NLA werden. Bei einem Maibummel nach Bisel habe ich heute ein Champagner-Testtrinken am Bahnhof veranstaltet. Der Veuve Clicquot sprudelte fröhlich und mundete trotz den Ruckeleien im ICE.

Mittwoch, 30. April 2008

Gesal gegen Insekten.

Durch gemeine Scharmützel aus dem seltsamen Fendant-Land, Kartenflut und aufmüpfige Sprüche von Carlos V. sind die Young Boys geschwächt. Aber jetzt lassen wir uns von den Pharma-Buben nicht mehr die Butter vom Brot streichen. Nein, wir werden sicherlich Meister der Herzen und anschliessend noch Meister der Tabelle und mit grösster Wahrscheinlichkeit auch noch Weltmeister. Dabei werden wir vom überragenden Herrn Saïf Ghezal unterstützt. Dieser wird sämtliche Insekten aus Neuenburg, Grasshopperland und Bosel abwehren. Wir danken bereits im Voraus: "Merci".

Freitag, 29. Juni 2007

Weisses Ballett.

Ratlosigkeit auf dem Spitz. Die Thuner und auch die Berner wollen beide die Rolle des Weissen Balletts spielen. Der Masseur schaut ratlos in die Zuschauermenge. Schlussendlich spielen die Young Boys in semitransparenten blauen Übershirts und überzeugen dementsprechend weder modisch noch fussballerisch. Die Fans manifestieren ihren Missmut und Bierkonsum mit leuchtenden Fackeln. Scheinbar finden viele Zuschauer, dass der Herr Gerber "die Haare schön hat". Auch interessant: der Tayfun aus der Türkei spielt mit einem überklebten Azianowu-Dress. Was sich der Yao wohl dabei denkt? Und der Andermatt hat die Haare etwas kürzer, aber immer noch schlagersängerartig.

Sonntag, 6. Mai 2007

Schreibkunst.

Trotz der liquiden Besäufnisse ist Herr Häberli offensichtlich der Schreibkunst mächtig. Herr Yapi übrigens auch. Das freut uns sehr.

Die Mutter aller Würste.

Die direkte Konfrontation zwischen der OLMA-Bratwurst und der allseits beliebten YB-Wurst endete mit einem fairen Unentschieden. Die YB-Wurst konnte in der ersten Halbzeit dank einem überlegenenen Mittelfeldspiel einen markanten Vorsprung herausspielen. Das Fett tropfte munter in die Ritzen des Home-Grills. Die OLMA-Bratwurst dümpelte weiss und lustlos vor sich hin. Die schwarzen Streifen symbolisierten eher die Harmlosigkeit der Kalbsbratwurst. In der zweiten Halbzeit kam es zu einer Konsolidierung. Die OLMA-Bratwurst überzeugte mit einem munteren Kombinationsspiel. Aber die beiden Würste, teilweise mit Senf, neutralisierten sich gegenseitig. Ein Genuss der hohen Metzgerkunst.

Sonntag, 1. April 2007

Die Einsamkeit des Schiedsrichters.

Der pummelige Brasilianer stellt dem Schwegler das Bein.
Der aufbrausende Mann aus La Coruña prügelt sich nach dem Pausenpfiff.
Kartonhalter für Bier (6 Stück à 5 dl) landen in den Strafräumen.
Die Thomy-Tube leistet Überstunden.
Ein Sandwich gibt einem D-Fan Energieschübe.
Mehrere Spieler aus der 5. Liga nennen den roten Mann “Füüft-Liga-Schiri“.
Ein Angelsachse aus der Ostschweiz erzählt von Helikoptern.
Eine Lederfrau trägt ein Xamax-Trikot (Ronaldo folgt Zubi).
Drei Brüder (niemand heisst Thomy) pinkeln nebeneinander.
Der Mann aus der Elisabethenstrasse sieht sein Handy bereits doppelt.
Den Schiedsrichter mag niemand.

Freitag, 16. März 2007

Was war denn das?

Himmeltraurige Tragödie in Wîl. Die Liquidianer schieben schön und schonen die Waschmaschine im Wankdorf. Bis Genf war die Enttäuschung zu spüren.